Am Anfang war der Fall...

Wenn du dich bereits mit okkultem Wissen befasst hast, dann wirst du vielleicht festgestellt haben, dass die gängigen Entstehungstheorien von Kosmos, Erde usw. sich sehr von den alten Mythen und Überlieferungen unterscheiden.

Doch selbst unter den Mystikern und okkulten Meistern und Schriftstellern gehen die Darstellungen des sogenannten "Fallgeschehens" auch auseinander. So wie manche von Wesenheiten wie "gefallene Engel", Luzifer, von Satana sprechen, könnte man eigentlich diesen wichtigen Meilenstein in der kosmischen und Menschheitsgeschichte folgendermaßen grob zusammenfassen:

Während das göttliche Urprinzip mit all seinen Naturgesetzen in beständiger Harmonie auf allen Ebenen existierte, haben sich Wesenheiten von diesem Prinzip abgespalten. Es ist in sämtlichen Überlieferungen das Prinzips des freien Willen erwähnt, der besagt dass jeder Wesenheit in der Schöpfung die Wahl hat, sich innerhalb der Gesetzmäßigkeiten ihres Schöpfers zu bewegen und dadurch im Kreislauf von Entwicklung, Wachstum, Harmonie zu befinden. Oder sich von diesen Prinzipen abzuspalten und nach anderen Regeln zu leben. Doch da entsteht nun ein gewichtiger Unterschied: im vom göttlichen "Lichtstrom" abgespaltenen Zustand werden diese Wesenheiten nicht oder zumindest weniger von der Quelle allen Seins gespeist. So entstanden Lebensprinzipien, die auf der Basis von energetischen und grobstofflichen Vampirismus und Energieraub basierten. - Viele Mythen über Vampire beruhen auf diesen Wesenheiten. Wir kennen das von den Berichten über Archonten und andere feinstofflichen Lebewesen, die sich von menschlicher Lebensenergie ernähren. Je mehr sich Wesenheiten wieder der Wahrheit, dem Licht und der Quelle zuwenden würden, desto mehr würden sie wieder an der Versorgung durch die Quelle allen Seins teilhaben.

Ein weiteres Phänomen hat sich durch die Abspaltung begonnen auszubilden: es entstand eine sogenannte Spiegelwelt, die zwar die wichtigsten Prinzipen aus der ursprünglichen Schöpfung spiegelgleich beinhalteten, aber nicht den Schöpfer sondern sozusagen selbsternannte Herrscher an die Spitze der Anbetung und Hierarchie setzten, die sich von der Lebensenergie ihrer Untertanen ernährten: grob- oder feinstofflich, meistens beides.

Wir sehen das nach wie vor heutzutage, wenn selbstermächtigte Menschen sich über andere Menschen erheben und sie wie Sklaven behandeln, wenn "Götter in Weiß" über Leben und Tod entscheiden oder Leben künstlich erschaffen. Wenn Richter mit Anspruch auf Gerechtigkeit meist Recht zugunsten anderer Mächtiger sprechen, wenn Päpste als "Vertreter Gottes" den größten materiellen Reichtum auf Erden ansammeln und nicht mit den Menschen teilen wollen. Dieses Prinzip "Ich will mächtig sein wie Gott" ist das luciferianische Prinzip, einer der ersten gefallenen Engel. Unsere Welt, bzw. Fallwelt ist von diesem Prinzip durchdrungen und ist -so Stand Anfang 2021- im Begriff sich davon zu befreien und die Rückreise in den Lichtstrom des Schöpfers anzutreten. Noch heute unterscheiden sich die Menschen in diesem einem gewichtigen Punkt: der Glaube an die Naturgesetze oder der Glaube an Autorität - mit gigantisch unterschiedlichen Folgen! Mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag!

Du siehst hier eine Parallele zu dem Geschehen in unserem Inneren: denn wie heisst es in den hermetischen Gesetzen: "wie oben, so unten, wie innen so aussen..." Unser Ego hat meinem Empfinden nach die Aufgabe, dieses Fallgeschehen in unserem persönlichen Mikrokosmos nachzustellen. Mit dem Appell an uns, dieses alte Trauma zu heilen und zu erkennen, woher wir stammen und wer wir sind.

Unser Ego zeigt sich ebenso in der Funktion, uns zu "verführen" -so würde es die Bibel ausdrücken-, uns entgegen unserer (oder der kosmischen) Wahrheit, der christlichen, kosmischen Ethik und den Naturgesetzen zu verhalten. Mehr dazu möchte ich in einem eigenen Beitrag über das Ego schreiben!

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