Die geheimnisvolle fünfte Herzkammer

Aktualisiert: Apr 16

In der herkömmlichen Schulmedizin wird den Studierenden der Herz als Organ mit vier Kammern erklärt. 1920 hat jedoch Dr. Otoman Zar Adusht Hanish (1844-1936) die, bisher nicht veröffentlichte, fünfte Herzkammer entdeckt. Sie liegt an der Hinterwand unseres Herzens und hat einen Durchmesser von nur 4mm. Diese kleine Herzkammer wird vom Sinusknoten umgeben. Dieser liegt im Bereich der oberen Hohlvene an der Mündung zum linken Vorhof. Der Sinusknoten, sagt man, ist der Taktgeber und für die Erregungsleitung des Herzens zuständig. Bei Herzoperationen wird der Sinusknoten weiträumig umgangen. Er darf nicht berührt oder gar verletzt werden, ansonsten stirbt der Mensch. In medizinischen Kreisen besteht Kenntnis und Respekt vor diesem kleinen, undefinierbaren Raum in unserem Herzen.

Dr. Hanish hat bereits vor über 100 Jahren die 5. Herzkammer mit einer mikroskopischen Kamera abgelichtet und ein-millionenfach vergrößert. Er entdeckte darin die geometrische Form eines Dodekaeders. In dieser heiligen geometrischen Form, (sie besteht aus zwölf gleichmäßigen Fünfecken), zeigte sich eine menschliche, androgyne Gestalt. Egal ob bei einem Kind oder einem Alten, es war immer dieselbe jugendlich wirkende, alters- und geschlechtslose Gestalt zu sehen. Diese berührte auch nicht die Wände des Dodekaeders.

Dieses Abbild in unserem Herzen ist die Blaupause der göttlichen Matrix, wie sie schon von unzähligen Überlieferungen vermittelt wurde - genau in unserem Herzen!

Dr. Hanish beschrieb dieses Bild als das „göttliche Atom“. Hier ist die göttliche Präsenz, die ursprüngliche Schönheit und Vollkommenheit des Menschen Zuhause.

Wissenschaftler gaben diesem winzigen Raum die Bezeichnung „Hot Spot“. Und das aus gutem Grund: es ist tatsächlich ein heißer Ort, denn ganze 100°C wurden darin gemessen. Warum spüren wir diese Hitze nicht? - oder spüren wir sie doch, wenn wir Feuer und Flamme sind, Liebe und Leidenschaft erleben? Die Tatsache, dass uns die 100° mitten in unserem Körper mit 37° nicht verbrennt, zeigt, dass sie nicht von irdischer Substanz sein kann.



Sie entspringt vielmehr der ewigen Flamme göttlicher Energie und bedingungsloser Liebe für uns Menschen. Selbst wenn wir Gott leugnen, werden wir in jedem Augenblick unseres Lebens mit seiner Lebensenergie versorgt, die in unser Herz einströmt. Jedes Blutmolekül, das durch unser Herz fließt, wird mit dieser göttlichen Energie, die die Lebenskraft selbst ist, aufgeladen und energetisiert. Indem das Blut durch das Herz und im speziellen durch diesen heißen Punkt geleitet wird, wird es immer wieder gereinigt, aufgeladen und transformiert.

Mit einem "Hot Spot" wird normalerweise im technischen Sprachgebrauch ein Internetzugang gekennzeichnet. Unser Herz hat über diesen Punkte Zugang zum kosmischen Internet, zum "kosmischen Allbewusstsein". Wer in diesem Bewusstsein „auf sein Herz hört“, verbindet sich mit der höchsten Wahrheit und folgt der besten Version seiner selbst.

Spannend ist auch die Tatsache des Vakuums in der 5. Herzkammer! Vakuum bedeutet die Abwesenheit von Materie, im Vakuum kann auch nichts existieren. Die Natur akzeptiert kein Vakuum, nur unter künstlichen Vorgängen ist ein Vakuum technisch erzeugbar. Und doch soll in der 5. Herzkammer ein Vakuum sein?! Mit dem Phänomen des sogenannten „Nichts“ hat sich bereits in der griechischen Antike der Philosoph Sokrates beschäftigt. "Äther" ist eine feinstoffliche Substanz und wird im Ayurveda das "5. Element" genannt. Der Mensch besteht aus den vier irdischen Elementen, Feuer, Erde, Wasser und Luft. Nun geschieht Unglaubliches in der 5. Herzkammer: innerhalb der 4mm Durchmesser, vereinigen sich die vier Elemente, mit dem 5. kosmischen Element Äther. Diesem Element wird nachgesagt, dass er die Ausbreitung von Lichtenergie ermöglicht. Sokrates nannte den Äther auch die „Quintessenz“, die "5. Essenz". Als Quintessenz bezeichnen wir das Wesentliche. Das Wesentliche finden wir in unserem Herzen. Der „Kleine Prinz“ sprach für uns alle aus der Weisheit seines Herzens: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für unsere Augen unsichtbar…“

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