Kosmische Gesetze

Aktualisiert: Apr 16

Kosmische Gesetze gelten überall, jenseits von Zeit und Raum, da sie unabhängig jeglichen menschlichen Verständnisses und menschlicher Regeln funktionieren! Sie sind sozusagen die "Betriebsanleitung" für das Leben an sich, weil sie in allen Dingen und Prozessen wiederzufinden sind! Leider kommen wir ohne diese Bedienungsanleitung zu Welt, sonst wüssten wir um die Existenz dieser Gesetze und könnten das Leben im Wissen um seine Spielregeln viel leichter verstehen und mit ihm umgehen! Sie sind jedoch für ein tieferes Verständnis von großer Bedeutung, wenn du dich mit einer herausfordernden Situation, mit Krankheit oder Leid beschäftigen möchtest. Über diese Gesetze findest du leichter zu deren Ursache, zu deren Sinn und kannst daher auch leichter eine Antwort im Sinne einer Lösung darauf finden.

Man könnte zu diesen Gesetzmäßigkeiten auch "Naturgesetze" sagen. Hermes Trismegistos hat sich mit diesen intensiv befasst und ihnen auch seinen Namen verliehen: die "Hermetischen Gesetze".


Auge

Die 7 kosmischen Gesetze lauten:

1. Das Prinzip des Geistes

2. Das Prinzip der Entsprechung

3. Das Prinzip der Schwingung

4. Das Prinzip der Polarität

5. Das Prinzip des Rhythmus

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

7. Das Prinzip des Geschlechts


Das erste Prinzip:

„Alles ist Geist, das Universum ist mental“

Dieses Prinzip erklärt, dass unsere Erscheinungswelt oder das Universum nichts anderes ist als eine mentale Schöpfung. Das Universum als Ganzes, in all seinen Teilen und mit allen Einzelwesen und Erscheinungen existiert im Geist des All-ES. In diesem Geist leben wir ungetrennt, bewegen wir uns und haben wir unser Sein. Wir sind somit immer Teil des Ganzen. Wir sind Schöpfung und Schöpfer in einem, der auf seine Schöpfung sieht. Unsere Gedanken und unser Glaube erschaffen unsere Realität. Unsere Manifestations- und Schöpferkraft - bewusst und unbewusst!- verändern diese Realität.

Das zweite Prinzip:

„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“

Man kann dieses Prinzip so verstehen: Innen wie außen, im Kleinen, wie im Großen. Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen demnach denen im Individuum (Mikrokosmos) – die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen, und unsere inneren Aspekte finden sich im Außen wieder. Veränderungen im "Kleinen" wirkten sich folglich auch auf das "Große", die Gesamtheit aus. Der Grund für Kriege zwischen Nationen ist der Gleiche wie für Zwistigkeiten in der Familie. Solange es Menschen nicht gelingt, friedlich in ihnen drinnen und im persönlichen Umfeld mit ihren Mitmenschen auszukommen, solange wird es auch Kriege geben. Ein unaufgeräumter Schreibtisch hat seine Entsprechung in einer „im Durcheinander befindlichen“ Verfassung seines Besitzers. Räume in dir drinnen mit alten "Baustellen" auf und Du gewinnst Klarheit im Betrachten und Denken! Wie du innerlich bist, so erlebst du deine Außenwelt.

In deiner Außenwelt erkennst du dich selbst. Wenn du etwas in dir veränderst – in Einstellungen und Betrachtungsweisen – verändert sich auch dein Umfeld.

Das dritte Prinzip:

„Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.“

Dieses Prinzip enthält das Prinzip, dass alles in Bewegung und Entwicklung ist. Nichts ist so beständig und fix wie der Wandel und die Veränderung. Dieses Prinzip erklärt, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie und sogar des Geistes hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Alles Feinstoffliche, welches reiner Geist ist, bis zu den gröbsten Formen der Materie, den Steinen und Mineralien, ist alles in Schwingung. Schwingungen können sich gegenseitig beeinflussen. Schwingungen können erschaffen und zerstören. Schwingungen beeinflussen unseren Gemütszustand, da unserer Gefühle und Gedanken ebenso feinstofflicher Natur sind und sich lediglich in unserer Wahrnehmung auch körperlich messbar äussern. Unsere Lebenskraft, der Unterschied zwischen Leben und Tod, der Grad unserer Gesundheit ist Schwingung.

Das vierte Prinzip:

„Alles ist zweifach, alles ist bipolar; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten oder Perspektiven oder Abstufungen; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden.“

Scheinbare Gegensätze sind nur unterschiedliche Ausprägungen des gleichen Sachverhaltes. Es gibt keine absolute Hitze oder absolute Kälte. Auf einem Thermometer lassen sich stufenlos Temperaturen ablesen. Die zwei Ausdrücke Hitze und Kälte bezeichnen nur verschiedene Grade desselben Dinges, und dieses selbe Ding, welches als Hitze und Kälte erscheint, ist nur eine Form, eine Variation und ein Grad von Schwingung. So sind Hitze und Kälte einfach die zwei Pole von dem, was wir Wärme nennen – und die hiervon abhängenden Erscheinungen sind Äußerungen dieses Prinzips. Was ist der Unterschied zwischen „groß und klein“, zwischen „hart und weich“, zwischen „schwarz und weiß“, zwischen „scharf und stumpf“, zwischen „leise und laut“, zwischen „hoch und niedrig“ zwischen positiv und negativ“ und „gut und böse“? Bosheit ist nur ein Fehlen von Güte und Hass ein Mangel von Liebe.

Das fünfte Prinzip:

„Alles fließt aus und ein; alles hat seine Gezeiten und einen Rhythmus; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; der Rhythmus gleicht die Dinge aus.“

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine abgemessene Bewegung, hin und her, äußert; ein Fluten und Einfluten; ein Rückwärts und Vorwärts schwingen; eine pendelartige Bewegung; eine Gezeiten gleiche Ebbe und Flut; eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit; zwischen den beiden Polen, die in Übereinstimmung mit dem eben besprochenen Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Ausweitung und eine Einschränkung; einen Fortschritt und einen Rückschritt; ein Ansteigen und ein Abfallen; ein Geben und Nehmen, und dies in allen Aspekten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Geistes, der Energie und der Materie.

Das naheliegendste Beispiel dafür ist dein Atem. Dein Ausatmen beeinflusst, wie dein nächstes Einatmen wird, das Einatmen hat eine Auswirkung auf den nächsten Ausatem-Vorgang.

Das sechste Prinzip:

„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.“

Dieses Prinzip enthält die umfassende Wahrheit, dass jede Wirkung ihre Ursache hat; dass jede Ursache eine Wirkung hervorbringt, die wiederum Ursache für eine neue Wirkung ist. Die Wirkung entspricht der Ursache in Qualität und Quantität. Gleiches muss Gleiches erzeugen. Aktion ist gleich Reaktion. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Es gibt also keine Sünde, keine Schuld, keinen glücklichen Zufall und kein unglückliches Schicksal, sondern nur URSACHE und WIRKUNG, die vor dem Hintergrund der Reinkarnation sogar viele Jahrhunderte und Existenzen auseinander liegen können. Die Theorie des Karma beruht auf diesem Prinzip von Ursache und Wirkung.

Im altbekannten Spruch "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" finden wir diese Wahrheit enthalten.

Das siebte Prinzip:

„Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen.“

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine männliche und gleichzeitig eine weibliche Seite zeigt. In der chinesischen Philosophie wird es das Prinzip von Ying und Yang genannt. Dies trifft nicht nur auf der physischen Ebene, sondern auch auf allen anderen Ebenen der Schöpfung zu. Auf der physischen Ebene äußert sich das Prinzip als Sexualität; auf den höheren Ebenen nimmt es höhere Formen an, das Prinzip aber bleibt immer dasselbe. Keine Schöpfung, sei sie physisch, mental oder geistig, ist ohne dieses Prinzip möglich. Alle Dinge, alle Personen enthalten in sich die zwei Elemente oder Prinzipien. Jedes männliche Wesen enthält auch das weibliche Element; jedes weibliche Wesen enthält auch das männliche Prinzip.

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